beiträge zur marler geschichte
von klaus mohr
Dies ist eine private Seite,
es ist nicht das Stadtarchiv Marl !!
Letzter Besuch 01.06.26
Willkommen
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Info zum Autor:
Klaus Mohr arbeitete bis 2017 im Schulabschlussbereich der insel-vhs marl als Lehrer für Deutsch und Geschichte. Zwischen 1986 und 1994 arbeitete er als "Historiker der Stadt" und veröffentlichte zusammen mit anderen 2 Bände über die Geschichte Marls: U. Brack(Hg.), Herrschaft und Verfolgung, (1987), sowie U. Brack/K. Mohr (Hg.), Neubeginn und Wiederaufbau,(2. Aufl.2012), beide erschienen im Klartextverlag Essen.
Ebenfalls 2012 wurde sein Buch "Jüdische Menschen in Marl"...veröffentlicht.
Es ist vergriffen. Der Klartext- Verlag (Essen) gibt keine Neuauflage heraus …
Ich arbeite daran...und an der Geschichte der "Judith von Loe und Familie"...
Dauert etwas...
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zusammen mit dem leider vor kurzem verstorbenen Helmut Madynski: 3.Platz Heimatpreis für die Geschichtswerkstatt
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(Übrigens: damit kein Missverständnis aufkommt: Diese Webseite ist keine Seite der insel!!)
Zur Einführung:
Zur Einführung: oben:
Auf dieser Karte (1681) ist Marl noch nicht einmal zu sehen. Die damalige Historie spielt sich ab im Einflussgebiet der drei Städte Haltern (1289, zum Fürstbistum Münster), Recklinghausen (1236) und Dorsten (1251) (im Vest Recklinghausen des Erzbischofs Köln)
Diese Seiten wollen die leere Stelle der Karte füllen.
Suche: im Menü/Navigation.
ACHTUNG:
Für diejenigen unter den Benutzern meiner Webseite, die sich für den Papierdruck meines Buches „So etwas passiert in Deutschland nicht"- zum Schicksal der Marler Bürger und Bürgerinnen
jüdischen Glaubens während der NS-Zeit interessieren:
Ich beabsichtige eine kleine aktualisierte Neuauflage (Eigenverlag?) meines Buches. Der bisherige Verlag Klartext ist leider nicht bereit, eine Neuauflage zu
veranlassen. Das Umschlagbild darf nicht verwendet werden
Daher möchte ich alle Interessierten bitten, sich per Mail (Kontakt) bei mir zu melden, damit ich feststellen kann, ob sich mein Vorhaben lohnt.
Oder ein E-Book???
(Dies ist keine Kaufverpflichtung!)
Ich möchte nur wissen, ob es überhaupt-Interesse gibt.-Danke!)
Schwester Johanna, geb. Ruth Eichmann, ist im Alter von 93 Jahren am 23.12.2019 gestorben.
Sie war u.a. seit der Gründung 1992 Leiterin des Jüdischen Museums in Dorsten.
Ihr Vater war der Hülser Kaufmann Paul Eichmann, der erste von der US-Armee ernannte (Ober-)Bürgermeister in Marl 1945 nach den Nazi-Bürgermeistern
Spingies, Becker und Willeke.
Heinrich Spingies war Steiger bei der AV (Hüls) und fiel (1942) im Krieg,
Paul Becker war NS- Ortsgruppenleiter Marl und arbeitete nach `1945 wieder auf dem Holzplatz der Zeche Brassert,
Friedrich Willeke wurde nach seiner NS-Zeit nach 1945 CDU-Mitglied und MdB…
Johannas Mutter Martha als katholisch verheiratete Jüdin (NS-Jargon: Mischehe) war 1944 deportiert und 1945 nur knapp der Ermordung entkommen.
(Siehe auch:
https://www.frauenruhrgeschichte.de/frg_
biografie/johanna-ruth-eichmann-1926-2019)
Das war am 23.12.2021
(siehe auch unten: Judaica Marl:
Eltern und Brüder überlebten die Nazi-Zeit nicht)
Heimatpreis 2021 (für marlarchiv): Marler Historiker belegt den zweiten Platz:
(unten MZ Artikel 22.1.21)
Denkmal auf dem jüdischen Friedhof Recklinghausen, Nordcharweg:
Die ermordeten Juden aus dem Vest RE:
Ein Name gehört nicht hierhin:
Selma Simmenauer lebte in Berlin, nicht in Marl. Sie war allerdings mit der Marler Familie Simmenauer verwandt…

Klaus Mohr: "Sowas passiert in Deutschland nicht". Jüdische Menschen in Marl. Essen 2012. (im Buchhandel nicht mehr erhältlich. Informationen aber auf dieser Webseite unter: Judaica.
Der Lehrer und Historiker Klaus Mohr stellte in der Marler Zeitung sein Buch über die jüdischen Menschen in Marl vor. Das Buch ist eine Suche nach den Anfängen jüdischen Lebens bis zur Verfolgung, Deportation und Ermordung.
Die ersten Juden in Marl sind 1829 nachweisbar.
1938 wurden die letzten Marler Juden aus der Stadt vertrieben, einer Familie glückte noch nach dem Novemberpogrom die Flucht nach Belgien. Dort wurde sie nach dem Einmarsch der Deutschen gefunden, deportiert und in Auschwitz ermordet.
1949 kehrte ein Überlebender nach Marl zurück. Das war Rolf Abrahamsohn.
Wie wichtig die Wege der Erinnerung sind, zeigt sich an diesem Artikel:
"Bis auf Rolf Abrahamson starben alle Familienmitglieder in Riga..." schreibt Herr Kappel.
Hier ist fast alles falsch: Die Familie schreibt sich AbrahamSOHN, nicht ...son. Das ist ärgerlich (2 mal), aber das kann passieren. Aber dass alle Familienmitglieder in Riga gestorben sind außer Rolf AbrahamSOHN ist falsch.
In Riga starb seine Mutter, aber sein jüngerer Bruder Norbert starb in Recklinghausen, sein älterer Bruder Hans und sein Vater Arthur starben in AUSCHWITZ. Da hat sich jemand wohl falsch erinnert, was allerdings auch die Bedeutung der richtigen Erinnerung betont. Wie soll übrigens Herr Abrahamsohn diese Erinnerungsarbeit bewerten? (KM)
(Zur jüdischen Bevölkerung im Vest Recklinghausen gibt es jetzt eine neue Webseite von FJ. Wittstamm:
www.spurenimvest.de)
